Der Bundesteilhabepreis wird erstmals vergeben

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Das Bundesministerium für Arbeit und Soziales, BMAS, vergibt dieses Jahr erstmals den neuen Bundesteilhabepreis. Zusammen mit der Bundesfachstelle Barrierefreiheit wurde jetzt der mit insgesamt 17.500 Euro dotierte Preis ausgeschrieben. Ab sofort können bei der Bundesfachstelle Barrierefreiheit Gute-Praxis-Beispiele und Modellprojekte eingereicht werden.

Das Thema des ersten Bundesteilhabepreises ist Inklusive Mobilität. Die Bundesfachstelle schreibt dazu auf ihrer Internetseite:

Der Anspruch eines inklusiven Mobilitätssystems ist, allen Menschen gleichberechtigt eine selbstbestimmte Fortbewegung zu ermöglichen, um uneingeschränkt an der Gesellschaft teilhaben zu können. Ziel ist, eine lückenlose barrierefreie Mobilitätskette von Tür zu Tür zu gewährleisten. Dieser Anspruch gilt in Gemeinden, Städten und Landkreisen gleichermaßen und bezieht die verschiedenen Verkehrsmittel ein. Die inklusive Mobilität ist Voraussetzung der Teilhabe, weil sie die verschiedenen Bereiche des Sozialraumes, insbesondere Wohnen, Arbeit, Bildung, Versorgung und Freizeit, verknüpft.

Bundesfachstelle Barrierefreiheit

Teilnehmen können alle, die in irgend einer Weise mit dem öffentlichen Verkehr zu tun haben.

Teilnahmeberechtigt für den Bundesteilhabepreis 2019 sind alle Akteure mit Bezug zum öffentlichen und privaten Nahverkehr, insbesondere Verkehrsdienstleister, Verkehrsträger, Verkehrsplanende, aber auch Anbieter von digitalen Lösungen, die mit Gute-Praxis-Beispielen oder Modellprojekten einen inklusiven Sozialraum erfahrbar machen und zur Nachahmung anregen.

Bundesfachstelle Barrierefreiheit

Alle Informationen dazu und das Bewerbungsformular finden Sie hier:
https://www.bundesfachstelle-barrierefreiheit.de/DE/Initiative-Sozialraum-Inklusiv/Bundesteilhabepreis/Bundesteilhabepreis_node.html

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